Mönchengladbach. Mit der FÜLEX25 findet die bislang größte landesweite Zivilschutzübung des
Technischen Hilfswerks (THW) in Nordrhein-Westfalen statt. An vier Wochenenden im August und
September üben pünktlich zum 75. Jubiläum des THW mehr als 4.000 ehrenamtliche Einsatzkräfte in
realistischen Szenarien. Schauplatz ist ein weitläufiges Übungsgelände im Raum Mönchengladbach, auf dem
sich die Einheiten nacheinander mehreren von insgesamt rund 50 vorbereiteten Szenarien aus sechs
Themenfeldern stellen.
Das Übungsszenario ist eine hybride Bedrohungslage mit Sabotageakten und Angriffen auf kritische Infrastruktur,
verschärft durch Starkregenereignisse und übersättigte Böden. Zu diesen Szenarien zählte beispielsweise das Retten
von Personen aus gefährlichen Situationen und das unterstützende Sichern eines Tatorts.
Ziel der Übung ist es, die Fähigkeiten des THW im Zivilschutz zu schärfen und die Zusammenarbeit der Einheiten zu
trainieren. Angesichts der aktuellen politischen Lage will das THW in den nächsten Jahren seine Zivilschutzfähigkeit
gezielt stärken.
Unsere Bergung sowie die Fachgruppe Notinstandsetzung und Notversorgung waren an der Übung beteiligt. Gegen 6 Uhr morgens ging es in Kolonne mit dem Ortsverband Geldern in Richtung Mönchengladbach los. Die beiden Einheiten wurden zwei verschiedenen technischen Zügen zugeordnet, was zwar eine Herausforderung für die Führungs- und Einsatzkräfte darstellte, jedoch funktionierte die Zusammenarbeit insgesamt sehr reibungslos. Nach einem erfolgreichen Übungstag traten die Einsatzkräfte gegen 22:30 Uhr den Rückweg an.
Text: J. Topoll
Bilder: THW LV NW